Am 3. Januar 2026 kam es im Südwesten von Berlin zu einem großflächigen Stromausfall. Ursache war ein vorsätzlich gelegter Brand an einer Kabelbrücke über den Teltowkanal. Durch den Schaden waren rund 45 000 Haushalte und über 2.200 Unternehmen betroffen, viele davon ohne Strom und Heizung bei winterlichen Temperaturen. Der Berliner Netzbetreiber arbeitet intensiv an der Wiederherstellung, doch wegen der komplexen Infrastruktur dauert die Reparatur an.

Die Ermittlungen deuten auf einen politisch motivierten Angriff hin. Ein sogenanntes Bekennerschreiben, das Sicherheitsbehörden als authentisch einschätzen, wird einer links-extremistischen Gruppierung namens „Vulkangruppe“ zugerechnet, die seit über einem Jahrzehnt immer wieder Brandanschläge auf technische Infrastruktur verübt haben soll. Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen wegen des Verdachts auf terroristische Straftaten übernommen. Dieser Vorfall zeigt überdeutlich, wie verletzlich unsere kritische Infrastruktur ist – und wie dramatisch die Folgen sein können, wenn sie angegriffen wird.

Angreifbarkeit kritischer Infrastrukturen

Kritische Infrastrukturen wie Energie-, Wasser-, Verkehrs- oder Telekommunikationsnetze bilden das Rückgrat unserer modernen Gesellschaft. Ein Ausfall, selbst nur für Stunden, hat unmittelbare Auswirkungen:

  • Menschen stehen bei Kälte ohne Heizung und Strom da.
  • Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und soziale Dienste verlieren lebenswichtige Versorgung.
  • Betriebe und Versorgungsketten stehen still.
  • Sicherheitssysteme und Kommunikation leiden.

Maßnahmen gegen gezielte Angriffe

Um kritische Infrastruktur wirksam zu schützen, reichen stationäre Maßnahmen allein nicht aus. Flexible, mobile Sicherheitstechnologien können entscheidend sein:

Mobile Videoüberwachung

Mobile Videoüberwachungssysteme können in sensiblen Bereichen schnell und situativ zum Einsatz kommen – etwa an neuralgischen Knotenpunkten von Energie- oder Datenleitungen.

Vorteile:

  • Schnelle Einsatzfähigkeit dort, wo kein stationäres System steht.
  • Live-Überwachung und Alarmierung durch 24/7 Kooi-Alarmzentrale bei unbefugtem Zutritt, ungewöhnlichen Aktivitäten oder Sabotageversuchen.
  • Visuelle Dokumentation als ergänzende Beweisquelle für Ermittlungsbehörden.

Solche Systeme können in Verbindung mit KI-gestützten Analysen Auffälligkeiten direkt erkennen und melden. Dadurch lassen sich Eingriffe frühzeitig erkennen.

Brandfrüherkennung

Brandanschläge erfolgen häufig mit Feuer oder Brandmitteln, wie im aktuellen Fall in Berlin. Brandfrüherkennungssysteme wie unser RED-System, die Temperaturveränderungen detektieren, können Schlimmeres verhindern:

  • Unsere RED-Systeme entlang gefährdeter Infrastruktur erkennen Glutnester und Schwelbrände, bevor sich ein großflächiger Schaden entwickelt.
  • Unsere RED-Systeme senden bei Temperaturveränderungen sofort einen Alarm an unsere 24/7 Kooi-Alarmzentrale 
  • In Kombination mit Ansprechpartnern vor Ort oder der Feuerwahr lassen sich sofort Gegenmaßnahmen einleiten
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Maßgeschneiderte Lösungen für Infrastrukturen aller Art


Die Sicherung von Kritischen Infrastrukturen (KRITIS) stellt eine große Herausforderung für Unternehmen der verschiedenen Sektoren dar. Wir machen es Ihnen einfach, Ihr Unternehmen zu jeder Zeit effektiv zu schützen.

Mit unseren mobilen Videoüberwachungstürmen und unseren Brandfrüherkennungssystemen bieten wir Ihnen effiziente Methoden im Schutz gegen physische Angriffe auf kritische Systeme, Produktionsstätten oder Lieferketten. 

Egal ob Verkehrswege, Stromtrassen, oder LNG-Terminals: Mit Kooi als Partner profitieren Sie von erhöhter Schadensprävention und vermeiden kostenintensive Ausfälle.

Prävention ist besser als Reaktion

Der aktuelle Berliner Fall zeigt, dass vorbeugende Sicherheitssysteme nicht nur technische Redundanz schaffen, sondern auch Gefahren frühzeitig sichtbar machen. Je schneller ein Brand oder Sabotageversuch entdeckt wird, desto eher kann er eingedämmt werden, bevor er kritische Versorgung unterbricht.

Mobile Videoüberwachung und intelligente Brandfrüherkennung ergänzen klassische Sicherheitsstrategien wie Zutrittskontrollen, physische Barrieren oder stationäre Alarmanlagen. Sie schaffen Situationsbewusstsein dort, wo starre Systeme oft nicht schnell genug reagieren.

Fazit

Die jüngsten Angriffe auf das Berliner Stromnetz haben deutliche Lücken im Schutz kritischer Infrastruktur offengelegt – und gleichzeitig gezeigt, wie notwendig moderne, flexible Sicherheitstechnologien sind. Mobile Videoüberwachung und Brandfrüherkennung bieten Schutz dort, wo Angreifer am verwundbarsten ansetzen: an sogenannten Neuralgischen Punkten der Infrastruktur.

Für Betreiber, Behörden und Sicherheitsverantwortliche gilt daher: Aktive Detektion und Überwachung sind ein zentrales Element moderner Schutzstrategien – sowohl zur Abschreckung als auch zur schnellen Reaktion im Gefahrenfall.

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